Wenn jemand in der Höhe in Not gerät, zählt jede Sekunde. Standardrettungsdienste stoßen dort schnell an ihre Grenzen. Induclimb hat ausgebildete Höhenretter im Team und entwickelt betriebliche Rettungskonzepte für jede Einsatzsituation.
Höhenrettung: Wenn jemand in großer Höhe in eine Notlage gerät, zählt jede Sekunde. Hängetrauma, Verletzung, Bewusstlosigkeit oder blockierte Ausrüstung – die Gründe für eine Rettung aus der Höhe sind vielfältig, die Anforderungen aber immer gleich: schnelles Handeln, qualifiziertes Personal und das richtige Rettungskonzept.
Induclimb verfügt über ausgebildete Höhenretter und kann sowohl als beauftragter Notfalldienstleister als auch im Rahmen eigener Projekte Rettungsmaßnahmen planen, vorbereiten und durchführen. Außerdem unterstützen wir Unternehmen bei der Erstellung betrieblicher Notfallkonzepte für Arbeiten in der Höhe.
SRHT steht für Seilunterstützte Rettung in Höhe und Tiefe. Es handelt sich um eine spezialisierte Rettungsmethode, bei der Personen mittels Seiltechnik aus gefährlichen Lagen geborgen werden – ob hängend im Seil, eingeschlossen in Schächten, gefangen an Fassaden oder in sonstigen schwer zugänglichen Bereichen.
Im Gegensatz zur Standardhöhenrettung der Feuerwehr, die häufig auf Drehleitern oder Teleskopmasten zurückgreift, arbeitet die SRHT direkt über Seile und Sicherungssysteme. Das macht sie flexibler, oft schneller und in vielen Situationen die einzig praktikable Option – etwa bei Windkraftanlagen, Silos, engen Schächten oder Fassaden, die für konventionelle Fahrzeuge nicht erreichbar sind.
Hängt eine Person nach einem Sturz regungslos im Auffanggurt, komprimieren die Gurte die Beinvenen. Das Blut kann nicht mehr ausreichend zum Herzen zurückfließen. Schon nach wenigen Minuten können sich irreversible Schäden entwickeln.
Das bedeutet: Jede Person, die in der Höhe mit PSAgA arbeitet, braucht ein Rettungskonzept, das innerhalb von wenigen Minuten angewendet werden kann. Auf den Notruf zu warten reicht in vielen Fällen nicht. Induclimb unterstützt Unternehmen dabei, betriebliche Erstrettungskonzepte zu entwickeln, die realistische Handlungsoptionen bieten.
Ein rechtssicheres Notfallkonzept gehört zur Gefährdungsbeurteilung für jede Höhenarbeit. Wir entwickeln individuell zugeschnittene Konzepte: Wer rettet? Mit welcher Ausrüstung? In welcher Zeit? Welche Maßnahmen werden als Erstes ergriffen?
Theorie allein rettet keine Leben. Wir bieten praxisorientierte Rettungsübungen an – am echten Objekt oder in realitätsnaher Übungsumgebung. Die Teilnehmenden lernen, eine hängende oder verletzte Person sicher abzuseilen, zu stabilisieren und zu übergeben.
Zur SRHT gehört spezifisches Equipment: Rettungsschlaufen, Trilocs, Abseilgeräte, Tragegestelle und Notfallkommunikation. Wir beraten bei der Auswahl, prüfen vorhandene Rettungsmittel und stellen sicher, dass alles einsatzbereit ist.
Bei besonders gefährlichen Projekten – z. B. Arbeiten in Schächten, an Windkraftanlagen oder in abgelegenen Lagen – stellen wir einen ausgebildeten Höhenretter als Sicherungsposten bereit. Dieser greift im Notfall sofort ein.
In Abstimmung mit lokalen Feuerwehren und Rettungsdiensten erarbeiten wir Übergabeprotokolle und Alarmierungspläne, damit professionelle Rettungskräfte schnell und koordiniert handeln können.
Die Pflicht zur Notfallplanung bei Höhenarbeiten ergibt sich aus mehreren Regelwerken:
Wer ohne Rettungskonzept Höhenarbeiten anordnet oder durchführt, handelt nicht nur fahrlässig – er ist im Schadensfall auch rechtlich voll haftbar.
Stellen Sie sicher, dass bei einem Notfall niemand schutzlos hängt. Wir entwickeln Ihr Rettungskonzept, schulen Ihr Personal und stellen die richtige Ausrüstung bereit.